Borgo's Sommernachtstraum Papillons

 
 

Wie ich auf den Hund kam:

Ein eigener Hund war seit früher Kindheit mein Traum. Leider war meine Mama auch mit den allerbesten Argumenten nicht zu erweichen. Sicherlich war es richtig so, denn ich war ja den ganzen Tag in der Schule und meine Eltern beim Arbeiten. So begleiteten mich in meiner Kindheit über die Jahre allerlei Katzen. Wann immer ich konnte ging ich mit den Hunden im Dorf spazieren. 


Viele Jahre später kam Lucy in mein Leben. Eine alte Husky-Hündin. Lucy kannte ich schon einige Jahre, ihr Besitzer war verstorben und sie brauchte dringend ein Plätzchen. Zwei Jahre hat sie mich noch begleitet. Sie war der freiheitsliebendste Hund, den ich jemals erlebt habe. Wann immer sie vom Hof verschwinden konnte, hat sie die wenigen Chancen ausgiebig genutzt. Zum großen Glück war sie brav und ich lernte schnell, dies zu unterbinden.




Da ich immer der Meinung war, ein Hund fängt nicht unter Kniehöhe an, fing ich an, mich zu belesen. Suchte nach einer geeigneten Rasse in der entsprechenden Größe. Nach einer Reportage im Fernsehen war klar: Es wird ein Australian Shepherd! Da mich mein künftiger Kamerad auch am Pferd begleiten sollte, erschien mir der Aussie perfekt. Eine Hündin sollte es sein... und möglichst black-tri....


Ende Januar 2009 zog Einstein ein: Ein 8 Wochen alter blue-merle Rüde... Soviel zu Therorie und Praxis  ;-)    Da Einstein mein erster eigener Welpe war, wollte ich natürlich alles richtig perfekt machen, und so standen Welpengruppe, Junghundegruppe, Erziehungskurse und Agility auf dem Programm. Damals war der Aussie noch nicht so extrem in Mode, Einstein war tatsächlich der einzige auf dem Hundeplatz. Eines Tages kam ein Aussie-Welpe mit Frauchen, um sich den Platz anzusehen. Das war meine erste Begegnung mit Floppy & Gwen. 



Man traf sich immer mal wieder auf dem Hundeplatz, aber berufsbedingt war es eher selten. Eines Tages brachte Gwen ein kleines triko-farbenes Etwas mit... Hexe... An diesem Nachmittag verliebte ich mich total in dieses kleine eigensinnige Mäuschen. Tags drauf gingen wir zum frühstücken ins Tiffanys  und im Anschluss landete ich bei Gwen im Wohnzimmer... und ich war verloren. Ich habe damals mein Herz an diese Rasse verloren, deren Namen ich zuvor noch nie gehört hatte. 



Gwen hatte mir zwar erzählt, dass sie die Kleinen züchtet. Aber man muss ein Papillon-Rudel live erleben. Mit so einer überschwänglichen Begrüßung hatte ich nicht gerechnet. Jeder wollte auf meinen Schoß. Jeder ganz vorne sein. Zoe, ihre kleine russische Knalltüte, steckte mir in ihrer üblichen Begeisterung erstmal ihre Zunge in den Hals. Mein erster Besuch bei Gwen und ihrem Kennel "Borgo's Sommernachtstraum", auf den noch viele weitere folgen sollten.

Ich stecke damals in einer recht unglücklichen Beziehung, und als ich dann eine Auszeit brauchte, fackelte Gwen nicht lange und Einstein und ich zogen ins Gästezimmer. Es heisst so schön: es kommt immer anders als man denkt. Was am 01.12.2010 nur für einen kurzen Aufenthalt geplant war, wurde zu Wochen. Aus Wochen wurden Monate, aus Monaten Jahre. Eine WG, wie sie ungewöhnlicher aber auch schöner nicht hätte sein können. Von Gwen lernte ich über die Jahre alles rund um die Hundezucht... und noch so vieles mehr. Eine einzigartige Freundschaft entstand.

Mitte 2018 begegnete mir dann das, womit ich so nicht gerechnet hatte... die Liebe zu einem Mann. Und so zogen die Papis und ich ein Jahr später nach Wernau am Neckar. Ich durfte Gwen's Papillon-Zucht übernehmen. Den Kennel "Borgo's Sommernachtstraum", den sie seit 2004 mit viel Arbeit und Herzblut aufgebaut hat. Ich werde die Zucht weiterführen und wir Mädels haben immer sehr engen Kontakt.

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